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MWS Bauconsult sponsert Ausstellung des chinesischen Porzellan-Graveurs Shao Tongyi
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Vom 29. Mai bis 20. Juni 2004 demonstriert der chinesische Künstler
Shao Tongyi die Kunst der
Porzellan-Gravur im "Chinesischen Garten" des Mannheimer Luisenparks.
Der schönste und größte Chinesische Garten mit Teehaus in Europa wurde im September 2001 eingeweiht.
Die MWS war Baubetreuer des ausschließlich durch Spenden finanzierten Projektes, das mittlerweile zu
einer außergewöhnlichen Attraktion und zum Magneten für Tausende von Parkbesuchern geworden ist.
Die aktuelle Ausstellung ist eine von zahlreichen Events, die im Rahmen des MWS Sponsoringprogramms unterstützt
werden. Ziel des Programms ist es, den Bürgern Mannheims und des Rhein-Neckar-Raums auch künftig Zugang
zu unterschiedlichen Kulturen und kulturellen Ereignissen zu ermöglichen.
Die MWS wünscht dem Künstler und den Organisatoren der Ausstellung viel Erfolg!
[Pressebericht zur Ausstellung] |
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Majid Khoshlessan, Geschäftsführer der MWS
Bauconsult, Prof. Shao Tongyi
Bild: Rittelmann Pressebild |

Vase |
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Teller
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M.Khoshlessan, Frau Egger, Prof. Shao Tongyi,
Dr. H.Kämper, J.Költzsch, Geschäftsführer der
Stadtpark GmbH, Dr. Norbert Egger, 1. Bürgermeister
und Kämmerer der Stadt Mannheim (v.l.n.r)
Bild: Oskar Sand |
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M.Khoshlessan, Dr. H.Kämper, Frau Egger,
Frau Song, Prof. Shao Tongyi, Dr. Egger (v.l.n.r)
Bild: Oskar Sand |
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Teehaus im "Chinesischen Garten" |

M.Khoshlessan, J.Költzsch, Prof. Shao Tongyi,
Dr. Egger (v.l.n.r)
Bild: Oskar Sand |
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:: Pressebericht zur Ausstellung aus dem Mannheimer Morgen vom 01.Juni 2004
Filigrane Meisterwerke im Park
Porzellan-"Kunstschnitzer" stellt im Chinesischen Garten aus
Mit dem Hämmerchen in der Rechten wie ein Specht auf den kleinen Meisel in der linken Hand schräg auf
den Porzellanteller - wie das der 44 Jahre alte Professor Shao Tongyi vorführt, sieht das recht einfach
aus. Aber diese Kunst "Himmel, Erde und Menschen zu harmonisieren" beherrschen weltweit kaum zehn Menschen.
Die haben es bei ihm in seinem Atelier in Zhenjiang, Mannheims Partnerstadt gelernt. Dort entdeckte vor Jahren
schon Erster Bürgermeister Dr. Norbert Egger den von der Unesco ausgezeichneten Künstler und beschloss,
ihn als weiteren Beweis "gelebter Partnerschaft" einzuladen. Doch im Vorjahr verhinderte das die SARS-Seuche
und diesmal "mussten wir um das Visum zu seiner ersten Auslandsreise kämpfen".
Es klappte knapp vor Eröffnung der Ausstellung die nun bis 20. Juni im Blumenpavillon des Chinesischen Gartens
zu sehen ist. Hier fühlt sich Shao Tongyi nach seinen Worten "wie zu Hause", denn er ist in der als Heimat
der Päonien bekannten Elf-Millionen-Stadt Heze geboren aus der die blühende Pracht ums Teehaus stammt.
Majid Khoshlessan von der MWS Bauconsult GmbH, die als Hauptsponsor diese Ausstellung ermöglichte, kündigte "weitere
künstlerische Veranstaltungen in diesem in Europa einzigartigen Garten" an.
Stadtparkchef Joachim Költzsch gestand "ziemliches Herzklopfen" ein, als er zusammen mit Pressechef Oskar
Sand die als Schiffsfracht eingetroffenen etwa 30 Exponate auspackte und in Vitrinen einordnete. Zur Freude von
Shao Tongyi, der allen Beteiligten nicht zuletzt dafür dankte, dass sie ihm einen Feiertag opfern. Aber
dann griff er zum Miniatur-Werkzeug und dengelte drauf los.
Um auf einem Teller chinesische Bildmotive, feinste Kalligrafie aufzuzeichnen, zu behämmern, nachzumalen,
sogar in Farbe, braucht er zwei bis acht, für eine Vase 15 Tage, für ein filigranes Wandbild, eine
Landschaft oder gar für ein Porträt einen Monat. Das kostet dann 1200 Euro, einen einzigartigen Teller
a la Shao Tongyi gibt's schon ab 80 Euro.
Ohne Brille oder Lupe behämmert der Künstler kleine Objekte - sogar nur mit dem Meissel zwischen den
Fingern. Etwa jede zehnte Vase zerbricht, übersetzt die Dolmetscherin. Stolz zeigt er seinen besonderen
Pass, der ihn, auch in Englisch, als "Volkskünstler" ausweist. Unterhalten kann man sich mit ihm, wenn er
nun drei Wochen lang sein unbegreifliches Können demonstriert, nur in der Sprache der chinesischen Provinz
Shandong.
Die hat übrigens mehr Einwohner als ganz Deutschland, erwähnt China-Experte Dr. Egger. Er ist übrigens
laut Übersetzung bereits auf Porzellan "kunstgeschnitzt".
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